It goes on around the corner!

 

Ich werde versuchen, auf meiner Australienreise, diesen Reise- Blog mit leben und Information zu füllen. 

On my journey i`ll try to fill this Blog with live and Informations.

   

 

Reiseroute Australien  

am 26.02.2015 bei Kilometerstand 42.480  

Ende der Reise 

 

 


31. August 2014, 05:58

19.08. – 24.08.14 Entlang des Savannah Way von Darwin zur Grenze nach Queensland

Am 19.​08. bin ich von Darwin aus zunächst in den Lichtfield NP gefahren und hab dort in der Nähe vom Florence Fall übernachtet. Am Spätnachmittag ne kleine Wanderung zum Wasserfall und natürlich hab dort ein Bad unterhalb der Falls genossen, war ziemlich warm an dem Tag.
Am nächsten Tag ging‘s im Park auf den Reinold Track, ein toller 4WD Track mit allem was das Herz begehrt, vor allem Flussdurchfahrten und einem zusätzlichem Abstecher zur Blythe Homestead.
Als Tagesziel hat ich das historischen Grove Hill Hotel an der Ghan Railway 20 km Abseits vom Stuart HYW.
Ein rustikales altes Hotel mit Campingplatz. Das Dinner wurde in großer Runde eingenommen, d.​h. Wirtsleute, Handwerker und Gäste, einfach Klasse.
Und am Abend und in der Nacht dann mit Buschfeuer, Haut nah, schon Irre sowas mal zu erleben, wenn von drei Seiten das Feuer kommt. Aber der Wirt blieb ganz cool. Also kann’s nicht so schlimm sein 😊. Am andren Morgen sah es auch halb so wild aus.
Am 21.​08. ging’s von Grove Hill zur Übernachtung nach Mataranka mit Einkaufsstopp in Katherine und weiter entlang des Roper Rivers mit Stopp in Roper Bar, einer Lokation im Nirgendwo, wie so viele.
Übernachtet hab ich in Munbililla- Tomato Island, einer Campsite auf der vor allem Angler (Barramundi) waren, direkt am Roper River.
Den 23.​08. hab ich im Limmen NP, an der Lost City verbracht. Dort traf ich ein weiteres deutsches Ehepaar aus Heilbronn, die 8 Monate unterwegs sind, das aber nicht zum ersten mal.
Am 24. Eine letzte Übernachtung in der NT und zwar am zum Kangaroo Creek, kurz vor der Grenze nach QL. Ruhig, einsam von der Natur umgeben. Auf dem Weg dorthin hab ich mein vorderes Nummernschild verloren, Nestle- Halterung ist wohl doch nicht Offroad geeignet 😉
Bis denne!

Redakteur

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21. August 2014, 13:19

05.08. – 18.08.14 NT- Entlang des Stuart HWY nach Darwin

Die zwei Wochen und 1300 km bis Darwin, war eine gemütliche Reise mit überwiegenden Asphaltierten Straßen und viel Ruhezeiten, sprich Urlaub.
Eine positive Info zu Begin, Fa. Nestle übernimmt alle meine, mit den geplatzten Bremsschläuchen verbundenen, Kosten und will mich für Schock, Ärger und dergleichen Entschädigen. 😊
Am 05.​/​06.​08. hab ich in Timber Creek verbracht und die Ruhe genossen, kannte mich da aus, war mit Ina und Marten schon mal da.
Am 07.​08. bin ich dann dem Savannah Way weiter Richtung Stuart HWY gefolgt, Ziel Daly Waters, der legendäre PUB, wo sich seit 2006 nicht verändert hat. Bar, Barbecue Musik, alles beim Alten, immer noch gut 😊🍺
Daly Waters liegt an einem Flugplatz der im WWII für Angriffe auf die Japaner genutzt wurde und es war der erste International Flughafen Australien. Sieht man heut nichts mehr von.
Den Abend hab ich mit Trevor und Melon aus Sydney verbracht, brauchte nicht viel zu sagen, die beiden hörten gar nicht auf. Lieb nette Leute, die ihrem einzigen Sohn die Laufbahn als Pilot ermög-licht haben. Er fliegt heut bei Cathy Pacific ne 777.
Am zweiten Tag kam dann Monica aus Schweden, die mit dem Rad von Port Augusta nach Darwin radelte, taff, Hut ab kann ich nur sagen. Mit ihr hab ich mich nett unterhalten und am Morgen, nach dem sie meinen frischen Kaffee genossen hatte, haben wir uns für Darwin verabredet, da ich ja, in dem Zeitraum, auch Darwin anfahren wollte.
Sonntag den 10.​08. hab ich gemütlich in Mataranka verbracht, da die Hot Springs am Mataranka Homestead, hier wurde „We oft the Never Nerver“ gedreht, so gut besucht waren, bin ich nicht hinein sondern zurück in den Ort auf eine netten Camping Platz.
Die stinkenden Flughunde im Katherine Gorge (unter den Bäumen stinkt es gewaltig) und den Gorge selber, hab ich am nächsten Tag besucht bevor ich am 12.​08. nach Pine Creek zu den Pussy Cat Flats aufgebrochen bin, da es dort so gemütlich und ein Golfplatz vorhanden war, hab ich mich gleich für zwei Tage niedergelassen. Um fünf zur Happy Hour traf sich alles an der Bar, was natürlich auch ein plus war.​😊
Da ich in Mataranka nicht zum Baden im warmen Wasser gekommen bin, hab ich dieses dann am in den Douglas Hot Springs nachgeholt und das war eine gute Entscheidung. Einfach Klasse, ein wun-derschöner Ort zum Entspannen und Relaxen.​😎
Nach einem Zwischenstopp in Adelaide River, bin am 17.​08. dann in Darwin angekommen.
Ca. 30 km hinter Adelaide River hab ich dann Monica aus Schweden überholt, die auf den letzten 100 km am radeln war.
Mit der Timor Sea hab ich dann auch den Norden Australiens nach ca. 18.​000 km erreicht. Am Mon-tag hatte ich einen Termin in der Werkstatt, wo ich meine Räder hab um schrauben lassen. Die hinteren waren schon arg mitgenommen.
Am Nachmittag hab ich mich dann noch zum Abschied mit Monica getroffen, die am 20. Zurück in die Heimat geflogen ist.
So, dass war nun auch der Blog zu den Bildern, die ja schon ein paar Tage zu sehen sind.
Bis denne!

Redakteur

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05. August 2014, 08:15

Kimberleys und die Gibb River Road 24.07. – 04.08.14

Die Gibb River und Kulumburu Road sind nicht mehr das was sie einmal waren, sie sind zu Touristik Drives geworden, mit dementsprechendem Verkehr. 😠
Sie werden mehr und mehr ausgebaut, es werden z.​B. kilometerlange Umgehungen neben der Gibb angelegt, um die Originalstrecke zu erneuern, somit hab ich unterwegs beschlossen die Verweildauer zu verkürzen. Die Kimberleys sind geprägt durch ihre Boab Bäume (bekannt ist der Prison Boab Tree von Derby) und die Termitenhügel.
Nach den Erholsamen Tagen an den Telegraph Pools hab ich noch ne Übernachtung am Willard Bridge Roadhouse eingelegt, zum Waschen, Betten Lüften usw. bevor ich am 25. in Derby Station gemacht habe.
beim reinfahren in Derby viel mir der Mitsubishi ins Auge,​bad luck.
Dort kam ein Treffen mit Jo, die ich im Palm Valley kennengelernt hatte, nicht zu Stande, da Jo Wo-chenenddienst im Krankenhaus hatte und zusätzlich noch Verwandtenbesuch. Statt dessen hab ich beim Abendessen im Restaurant am Jetty einen wundervollen Sonnenuntergang genossen. 😊
Am nächsten Morgen noch kurz auf den Markt und dann Richtung Windjana Gorge wo ich die nächsten zwei Tage (26.​/​27.​) verbracht habe. Neben mir stand ein Pärchen aus der Schweiz, mit denen ich mich unterhalten habe als dann noch ein Reifen zu wenig Luft, hab ich sie auch noch mit Luft versorgt. War allerdings am nächsten Morgen wieder raus, Plattfuß. Als ich nach 4 Std von meiner Wanderung im Gorge zurück kam, fand ich einen Zettel wo sie sich für die Luft und das nette Gespräch bedankten.
Dann der Hammer am Dienstagmorgen, ca.​12km vorm Imintji Roadhouse platz der zweit Brems-schlauch und das an einer abschüssigen Straße. 😥
Blut und Wasser geschwitzt, zum Glück war die Strecke frei und ich konnte den Wagen nach einiger Zeit und zum stehen bringen. Bin dann mit Reduziergetriebe und kleinem Gang zum Roadhouse, wo ich dann den Schlauch gewechselt habe Nächste Werkstatt 400 km entfernt. Zum entlüften hat mir dann ein Kollege der Gravel Road geholfen
Anschließend bin ich dann weiter zur Sharnley River Station gefahren und hab dort die nächsten zwei Tage zur Erholung verbracht (schwimmen und faulenzen in den Gorges). Zusätzlich hab ich mit Unterstützung die Bremsen noch mal entlüftet. Zu unserem ersten Besuch in 2006 hat sich dort kaum was verändert.
Am 30.​07. hab ich dann am Gibb River einen tollen Spot gegenüber ner Rest Aera gefunden und es mir dort mit Bushfeuer usw. gemütlich gemacht. Danach ging’s schon so langsam dem Ende der Gibb River Road entgegen, noch eine Übernachtung auf der Home Valley Station bevor ich mich in Wyndham zwei Tage niederlassen habe.
Auf der Home Valley Station hält auf einmal ein Mopetfahrer mit seine Suzuki DR 650 neben meinem Stellplatz und sagt: Du aus Soest, hier? Es war Jonas aus Anröchte, Bildhauer und seit zwei Jahren arbeitend und reisend in Australien unterwegs und nun auf dem Sprung nach Indonesien. Er will die Heimreise noch ein wenig hinaus zögern. Er ist sich noch nicht so richtig im Klaren, wie er in D mit geregelter Arbeit, nach dem jetzigen Leben, zu recht kommen soll. Wir haben uns lange unterhalten, zwischendurch musste er kurz 5 km weiter sein Zelt aufbauen, da er sich dort mit ein paar anderen Backpackern treffen wollte. Hab ihm zum Schluss, war schon dunkel, noch vier Kannen Bier mitgegeben, da er in der Station keins für take away bekommen hat. Toller Typ!
Richtung Wyndham noch ne schöne Flussdurchquerung und dann am 01.​/​02.​08, zwei geruhsam Tage, bei Tagestemperaturen von nahezu 40⁰C in Wyndham unter einem über 2000 Jahre alten Boab Baum verbracht. Billigen Diesel (billigster Diesel in den Kimberleys, da der Diesel dort angelandet wird) getankt und leckeren Barramundy gekauft und am Abend gebraten!​! Lecker sag ich nur.
Am nächsten Tag bin ich dann die Old Wyndham Road nach Kununarra gefahren, Ivanhoe Crossing war leider gesperrt, schade. 😟
Das waren die Kimberleys und die Gibb River Road.
Nun steh ich, heute den 05.​08. am Roadhouse in Timber Creek am Victoria River, im Northern Territory, um mich dann auf dem Bins Track weiter auf den Weg Richtung Darwin zu machen.
Bis denne!

Redakteur

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22. Juli 2014, 09:53

Broome und Umgebung 14.07. – 22.07.14

Am Montag bin ich dann erst zur Werkstatt zwecks Terminabsprache, bekam nen Termin für Freitagmorgen, also noch Zeit. Noch ein wenig Tanken und Einkaufen und dann weiter Richtung Cape Leveque an die Quondong Beach. Da dort die Tracks wegen eines Buschfeuers längere Zeit gesperrt waren, hatte ich den Strand fast für mich alleine, wunderschön ruhig.
Donnerstag den 17. hab ich mich dann für vier Tage auf dem Roebuck Bay Caravan Park direkt an der Town Beach eingemietet. Hervorragend gelegen, 2006 waren wir auch dort.
Hier habe ich dann auch Phill und Stephen kennengelernt, die mit Ihren BMW`s von Canberra aus unterwegs waren. Mit den beiden hab ich dann einen Film über die Kamel Lady im Open Air Kino von Broome angeschaut und mich am nächsten Abend im Pub, bei einem Spiel von Canberra gegen die Chiefs aus Neuseeland, in`s Rugby einführen lassen.

Am Freitagmorgen, dem 17. wurde der neue Bremsschlauch eingebaut, von mir ein wenig nachjustiert, von wegen der Länge und nun kann’s wieder weitergehen.​👍😊

Montag ging`s dann weiter Richtung Derby mit einem zweitägigen Stopp an den Telegraph Pools am Fitzroy River wunderschön gelegen, mit vielen Fischen, Krokos und Vögeln, vor allen Dingen Raubvögel vom Falken bis zum Seeadler sowie Eisvögel usw.
Die Krokos liegen faul auf den Sandbänken, sind zum fotografieren ein wenig weit weg.

Aber war schon klasse wie der Seeadler den Fisch aus dem Wasser holte, war nur zu langsam mit der Kamera, deswegen nur ein Bild.
Übrigens den Staub auf den Bildern müsst ihr euch wegdenken, liegt auf den Objektiven in der Kamera, 😠 brauch mal ne Neue. 😊
Das nächste Ziel ist die Gibb River Road von Derby nach Kununurra 660km eine Teilstrecke des Savannah Way von Broome nach Cairns 3500km. Aber das ist ja noch Schnee von morgen 😊
In dem Sinne,
bis denne!

Redakteur

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13. Juli 2014, 09:19

Vom Karijini NP nach Broome 05. - 13.07.14

05.​07. Newman, erste Station zum Auftanken, einkaufen und waschen.
Nettes Ehepaar aus Südafrika kennengelernt, die vor kurzem nach Australien ausgewandert sind. Sie haben eine Farm in Südafrika, die noch von ihrem Sohn betrieben wird. Sie haben das Land nach fünf Generationen verlassen, weil es auf Grund der Kriminalität nicht mehr lebenswert war, Ihre anderen beiden Kinder sind in USA und AUSTRALIEN, sie glauben, das der Älteste SA auch über kurz oder lang verlassen wird und die Farm verkauft wird.
In Pilbara sind um Newman und Tom Price herum die größten Eisenerzminen der Welt angesiedelt. Abtransportiert wird das Erz auf der Schiene nach Port Hedland mit bis zu 7,​5 Kilometer langen Zügen. Ich bin dort im Nirgendwo an riesigen Container- Städte vorrbeigefahren, wo die Minenarbeiter wohnen.

Die nächsten zwei Tage (06.​,​07.​) hab ich in Allagine, einer alten Goldsucher Stadt, unter Goldsuchern verbracht,
Mellan aus Broom, Peter aus Deutschland, seit ca.​fünf Jahren temporär zum Gold suchen Down Under, Greg aus Victoria und Horst (82) aus Broom, der seit über 25 Jahren in Australien lebt. Tolle Typen, klasse Camping Platz und wunderbares Roadhouse mit ner Deutschen Bedienung aus Garmisch, Work and Travel. Als ich dann am 8. weiterfahren wollte, bekam ich an der zweiten Kreuzung keinen Druck mehr auf die Bremsen. Es stellte sich heraus, dass der rechte Bremsschlauch geplatzt war, es spritzte nur so heraus. Nun war guter Rat teuer, irgendwo im Nirgendwo, keine Werkstatt oder Mechaniker weit und breit, Greg hat mich vor Ort tatkräftig bei der Suche unterstütz, aber keine Chance, die nächste Werkstatt in Port Hedland war 400km entfernt.
Versuche die undichte Stelle mit Spezialtape zu dichten schlug auf Grund der Stahlflex- Ummantelung fehl 😠
Von einem Minenarbeiter bekamen wir den Tipp, dass ein paar km außerhalb von Nullagine ein alter Hilux am Straßenrand steht, an dem hin und wieder Teile ausgebaut werden. Wir hin und er stand dort noch mit Bremsleitungen. Eine haben wir ausgebaut und als Notstopfen umgedengelt und mit meiner Gasflamme vom Gasherd verschweißt. Eingeschraubt und siehe da es war dicht. Greg hatte zum Glück noch Bremsflüssigkeit dabei, denn im Roadhouse war nichts zu bekommen, aufgefüllt und es funktionier. Zieht zwar nach links, aber bei vorsichtiger Fahrweise klappt. Am Abend hab ich dann mit meiner Werkstatt (Toyota Nestle), Kontakt aufgenommen, und ihnen mittgeteilt, das die unkaputtbare Stahlflex- Leitung geplatzt ist. Nun ist das Ersatzteil seit dem 09.​07. auf dem Weg nach Broome, wo es hoffentlich am 16 ankommt. Die 900 km bis Broom hab ich geschafft.
Am Abend hab ich einen Übernachtungsstopp in Marble Bar gemacht, wo ich dann Horst, Peter und Greg wiedergetroffen habe. Im örtlichen Pub hab ich mich auch bei Greg bedanken können.​.​.​.​😊
Erholt hab ich mich dann die nächsten drei Tage an der Eighty Mile Beach mit spazieren gehen, am Strand sitzen, lesen und natürlich bin ich auch mit meinem Truck an der Beach entlang gefahren, macht schon Laune.
Mit dem Regen bin ich dann Richtung Broome, wo ich nun am Roebuck Plains Roadhouse sitze und den Tag ausklinen lasse.
Bis denne!

Redakteur

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05. Juli 2014, 10:09

Von Perth zum Karijini National Park 24.06. - 05.07.14

Mittlerweile hab ich den Tropic of Capricorn überschritten, bin 3000 km weiter und hab die kurze Hose an :​-)
Am Meer bleibt‘s auch des Nachts recht warm. Im Outback geht’s dann des Nachts aber bei klarem Himmel wieder auf 2⁰ -4⁰C runter. Dafür scheint tags die Sonne vom wolkenlosen Himmel.
Nach 600 km auf der Indian Ocean Road Richtung Norden wurd`s langweilig immer gerade aus zu fahren, die Orte am Meer sind mit Touristen bevölkert und teuer. Hab mich dann hinter Geralton wieder entlang des Murchison River ins Outback begeben, bin wunderbare offroad Strecken und durch tolle Gegenden gefahren, hab nette Menschen getroffen und wiedergetroffen, wie das Ehe-paar das ich auf der Great Central Road getroffen habe. Sie führen jetzt das Murchison Roadhouse für Freunde, die nach England zur Hochzeit ihrer Tochter wollen.
Und natürlich herrliche Stellplätze gefunden, wo du ungestört die Ruhe und die Landschaft genießen kannst.
Bin dann über Gravel Roads zum Mount Augusta, dem größten Monolithen der Erde, zum Kennedy Ranges NP und wieder zurück zum Indischen Ozean nach Carnarvon, wo Bananen und anderes Obst angebaut wird, mit seinem über ein Kilometer langem Jetty, über den um die Jahrhundertwende die Schiffe beladen wurde.
Hab dann die nächsten drei Tage wieder am Meer verbracht, auf freien Stellplätzen in den Dünen an den Kilometer langen weißen Sandstränden. Nervig waren nur die Fliegen und des Nachts kamen noch die Motten dazu, die durch jede Ritze krochen. Mal aufs Riff raus zu fahren hab ich mir geschenkt und auf Broom verschoben, vielleicht ist`s da nicht so voll.
Am 01.​07. hab ich mich dann auf den Weg zum Karijini NP gemacht, unterbrochen von einer Übernachtung am Beasley River, einen idyllisch gelegenen Rastplatz.
Vom 02. bis zum 05.​07. hab ich dann im Karijini NP mit wandern und klettern im Dales Gorge und Faulenzen auf dem Dales Campground verbracht.
Ein wunderbarer Gorge mit Pools, Wasserfällen und hervorragenden Wanderstrecken, einfach Klasse, einer der schönsten Gorges die ich bis her besucht hab.
In Newman heißt es jetzt den roten Staub aus den Klamotten zu bekommen.
Newman und Tom Price (Karajini NP) sind zwei Bergarbeiter Orte, die ganze Gegend, außer der Park, aber auch da, wird von Minengesellschaften bewirtschaftet.
Hier gibts wohl die größten Eisenerzminen der Welt. Die Züge die ich Richtung Port Headland hab fahren sehen, sind bis zu 7,​5 KM lang.
Aber, Deutschland hat gewonnen :​-) , hätt ich nicht gedacht.
Hier bekommt man ohne Netz nichts mit. Die Fußballbegeisterung hier, tendiert gegen null
So das wär`s für heut, Bilder findet ihr unter der nächsten Lasche.
Bis denne!

Redakteur

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23. Juni 2014, 02:51

Perth und Fremantle 18.06. 23.06.2014

Vier Tage in Perth in Kürze:
Donnerstag Orientierung und eine Toyota Vertretung gesucht für die nötige große Inspektion vom Hilux, bei Big Rock Toyota hab ich dann für Freitag einen Termin bekommen, der fast den ganzen Freitag in Anspruch nahm.
Am Nachmittag noch ein wenig die Küste erkundet, ist zugebaut mit Villen vom feinsten. Scheint viele Millionäre in Perth zu geben.
Samstagmorgen bin ich nach Hillarys, Martens letzte Wirkungsstätte in Perth, netter Hafen- und Leisurekomplex.

Samstagmittag war ich dann bei Rene Wessling (ehemaliger Mönnighäuser) und Kerry zum Lunch eingeladen (delicious).
Nach dem Marten Krankheitsbedingt im Februar kurzfristig sein „Work and Travel“ abbrechen musste, hat Rene sich um den Verkauf von Martens Auto gekümmert, welches er dann auch im Mai erfolgreich an den Mann bringen konnte. Noch mal ganz lieben Dank den Beiden.
Den Rest des Tages hab ich dann wegen Regens, lesend verbracht.
Am Sonntag dann Sightseeing in Fremantle, ein toller Hafenvorort von Perth.

So jetzt geht’s aber wieder in weniger besiedelte Gebiete sone Großstadt ist schon anstrengend.
Bis denne!

Redakteur

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18. Juni 2014, 13:04

Von Alice Springs nach Perth via „The Outback Way“ 07. 06. – 18.06.2014

Heute, den 18ten, steh ich in einem kleinen Ort mit Namen Meckering am Great Eastern HWY Richtung Perth.
Das Wetter regt zum schreiben an, es regnet und es ist kalt, wird Zeit das ich Richtung Norden komme.
Aber erst mal zurück zu den letzten 11 Tagen.
Von Alice ging‘s zunächst in die MacDonnell Ranges wo ich jeweils am Big Hole am Ellery Creek und im Ormisten Gorge meinen Truck abgestellt habe.
Zwei tolle Gorges in wunderbarer Landschaft dich ich wandernd erschlossen habe und des Abends gab‘s jeweils den Buschfeuer Talk. Im Ormisten Gorge hab ich ein deutsches Ehepaar aus Regensburg getroffen, die für ein Jahr mit einem Landrover und Zelt unterwegs waren und anschließend noch nach Neuseeland wollen.
Die Lady wollte ihren Landy unbedingt gegen meinen Truck eintauschen….
Am Morgen des 10. wurde ich dann gegen fünf vom Geheule der Dingos geweckt. Wie ein Ranger am Tag zuvor bei einem Vortrag über die Tierwelt in den MacDonnell Ranges erzählte, gibt s wohl eine Rudel dort im Tal. Einer stromerte am Tag zuvor durchs Camp (s.​Bild).
Am Morgen war es mal wieder ziemlich kalt, draußen 1⁰ und drinnen 7⁰ dementsprechend tat der warme Tee sehr gut, aber weiter ging’s am Grossen Bluff vorbei nach Hermansburg eine alte deut-sche Luther Mission von 1887ins Palm Valley, anstrengender Track aber ein wunderschönes Tal, muss man gesehen haben und abends das Gespräch am Feuer, von dem ich mit einer Einladung zum Baramundi fischen in Derby zurück kam :​-)
Nächstes Ziel Kings Canyon und Übernachtung am Wegesrand auf nem Rastplatz, bevor es weiter zum Uluru ging. Im Kings Canyon traf ich noch zufällig einen Führer, den ich mit seiner Frau in Alice Springs im Biergarten getroffen habe.
Uluru (Ayers Rock) war nur als Stopp geplant, da ich aber noch keine Permits für die Great Central Road, teil von „The Outback Way“ hatte saß ich zwei Tage fest zwischen den Horden von Touris.
Für das durchfahren der 1200 km langen Strecke, hab ich ein drei Tages Permit bekommen. In die Aborigine Gemeinende darf man nur mit Begleiter einfahren.
Auf nach Perth, ca. 1800km liegen vor mir davon 1200 The Outback Way.
Die Strecke selber ist sehr abwechselungsreich, am Straßenrand findet man 100derte von verlassenen und ausgeschlachteten Autowracks und Unmengen von defekten Reifen. Hab so überlegt, was ich machen würde.​.​.
Die erste Nacht verbringe ich eingezäunt beim Roadhouse Warburton, da man in den Reservaten nur die Straße langfahren kann gibt’s nicht viel zu berichten, die Bilder zeigen Eindrücke und Begegnungen. Für die zweite Übernachtung finde ich einen wunderbaren Stellplatz für mich alleine an einem Talkessel ruhig und idyllisch mit Buschfeuer am Abend.
Am 16ten erreiche ich Laverton, dem einen Ende des Otback Ways. von da geht’s, mit Zwischenstopp in Kookynie einer alten Goldgräberstadt, heute eine Geisterstadt mit einem Hotel und einem weiteren bewohnten Haus, zum. ca 140 km hinter Laverton gelegenen Stellplatz am Niagara Dam, wurde mir empfohlen und er endsprach der Beschreibung Einfach toll :​-)
Da das da Umkreis von ca. 500 km und mehr alles Goldfield Gebiet trifft man überall Goldsucher, die mit nem Metalldetektor am Gold suchen sind. Am Abend sitz ich mit nem Neuseeländer zusammen, der auch auf Suche ist, aber bisher noch kein Glück hatte, hatte aber ein paar Tage zuvor jemanden getroffen, der nen ordentlichen Nugget gefunden hatte. Ein Ehepaar stand mit ihrem Caravan in der Nähe, die waren schon seit einem dreiviertel Jahr unterwegs.
Deswegen musste ich mir auch bei meinem nächsten Stopp am 17ten, in Kalgoorlie-Boulder, der Goldgräberstadt schlecht hin, die größte, im Tagebau betrieben, Goldmiene anschaue, schon gewaltig.
Morgen wird ich mich dann auf die Suche nach ner Toyota Werkstatt machen, um mal endlich die nötige Inspektion durchführen zu lassen.
Zum Truck ist noch zu sagen, dass er ein regelrechter „Eye catcher“ ist, so einen Aufbau kennt man in Australien nicht. Ich weiß nicht wieviel mich schon angesprochen und sich begeistert haben den Aufbau erklären lassen.

Also Marco, großes Lob :​-)
Es kam der Vorschlag in Australien ne Geschäftsstelle auf zu machen.
Wer sich über den Fachmann informieren will, hier die Homepage des Kabinenbauers!
http:​/​/​www.​alpha-cab.​de/

Bis denne!

Redakteur

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07. Juni 2014, 05:31

Von Adelaide nach Alice Springs durch's Outback von South Australia

Von Adelaide in‘s Outback von South Australia.
Das nächste Ziel waren die Flinders Ranges.
Von Port Parham ging es, durch seitliche Abstecher unterbrochen, über Quorn nach Wilpena in die Flinders Ranges, wo ich zwei Tage mit wandern und nichts tuen verbrachte. Danach wurden dann auf 4WD Tracks die Ranches erkundet, mit Übernachtungen in Iga Warta, einer Aborigine Community mit netten Leuten und Tieren. An diesen Tagen hat es ein Strömen geregnet und es wurden viele Tracks gesperrt.
Weiter geht’s Richtung Marree (früher Hergott Springs, wurde aber nach dem ersten Weltkrieg umbenannt, waren nicht gut zu sprechen auf die Deutschen, das verstärkte sich nach dem Zweiten noch mal, auf den Oodnadatta Track ca. 600km lang.
Zum Teil war´s noch recht Schmierig und sumpfig auf den dirty roads.
Ihm entlang wurde die Old Ghan gebaut, eine Eisenbahnstrecke zwischen Alice Springs und Adelaide, als es noch keine Kamele und Fahrzeuge gab. Heute trifft man überall auf Relikte dieser Strecke.
Nächster Stopp nach Marree war William Creek außer dem Roadhouse den vielen Fliegen war das Highlight der Pussy Willow, ein Überbleibsel von irgend einem Film (s.​Bild) danach das Pink Road-house von Oodnadatta. Entlang dieser Strecke, wie übrigens bei allen anderen auch, gibt´s natürlich jede Menge zu sehen und zu Erleben.
Hinter Odnadatta hab ich mich kurzerhand entschlossen einen kleinen Umweg über Mount Dare zu machen, Ausgangspunkt für die Simpson Dessert Durchquerung. Der Track war gerade wieder geöffnet worden und so war er teilweise auch, mit vielen Riffel- und Steinpassagen, ziemlich anstrengen für Mensch und Truck. Aber es hat sich gelohnt, obwohl die Fliegen wieder mal schneller waren.
Von Mount Dare ging’s nach Finke, Wendepunkt des Alice to Finke Rennes entlang der Old Ghan, welches an diesem Wochenende stattfand und deswegen der Track gesperrt war.
Alternativ bin ich dann ins Rainbow Valley gefahren, zwar ne Mörder Rüttelpiste aber auch das hat sich gelohnt, ein wunderbares Stück Erde.
Von den ca. 2000km ab Port Parham waren um die 1500 dirt roads in unterschiedlichem Zustand.
Alles in allem sind es nun an die 7500km (ca. 4500 auf dirt roads) und die hat mein Truck, bis auf ein paar Kleinigkeiten an der Kabine die aber doch nervig waren oder sind gut überstanden.
Manchmal muss halt improvisiert werden.
Bis Alice Springs waren es dann noch ca. 100km, wo ich jetzt das Wochenende verbringe, Tank leer, Kühlschrank leer mal wieder nen Steak serviert bekommen usw.
Nächste Woche geht’s weiter durchs Outback Richtung Perth auf der Great Central Road, ca 1000km dirt road. Aber vorher schau ich mir noch die Highlights um in den Macdonnell Ranges, Kings Canyon, Palm Valley Uluru usw…,
Bis denne

http:​/​/​www.​marree.​com.​au/
http:​/​/​www.​southaustralia.​com/​media/​documents/​about-south-australia/​oodnadatta-track-string-of-s­prings.​pdf
http:​/​/​www.​mtdare.​com.​au/

Redakteur

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24. Mai 2014, 08:20

Durchs Outback von NSW Australia nach Adelaide 12.- 24.05.

Den ersten Stopp lege ich am Mount Grenfell, über 33km Gravel Road zu erreichen, ein. Mount Grenfell ist eine historisch Aboriginal Städte mit Felsenmalerei und einem dreistündigen Rundwanderweg. War ne schöne, aber anstrengende Tour.
Die Nacht verbringe ich auf einem Rastplatz am Barrier HWY, ziemlich unromantisch!​😏
Am Morgen kurzer Abstecher nach Wilcannia, ehemaliger, großer Dampfschiffhafen an Darling River.
Von dort am Darling River entlang nach Tilpa, mit seinem bekannten Hotel, wo sich schon tausende an den Wänden verewigt haben.
Nach einem Bier und einem tollen Steak hab ich dann einen wunderbaren Stellplatz direkt am Darling River gefunden, wo ich die Nacht allein mit den Sternen und dem Getier am Lagerfeuer verbringen konnte.
Und weiter geht’s über Louth, mit seinem charakteristischem Roadhouse, nach Wanaaring, wo ich neben dem Coppers Corner nen Stellplatz für die Nacht gefunden habe.
Dort war dann erst mal Wäsche waschen, Buchführung spazieren gehen usw…. dran.
Am Morgen des 16. die nächsten 200 km Gravel- Road nach White Cliffs zum Music Festival,
eine alte Opal Stadt, wo die ersten Opale in Australien gefunden wurden und es wird immer noch kräftig gebuddelt.
Gewohnt wird zum größten Teil unter Tage, wie auch in dem Underground Motel.
Von Banjo Pete, einem Auswanderer aus der Schweiz erfahre ich, das einige Deutsche, Schweizer und Österreicher in White Cliffs wohnen.
Das Festival zog sich über drei Tage und war schon ein Erlebnis. Das meiste spielte sich in der City Hall ab, incl. Essensangebot. Von Hobbysänger bis zu Profis, wurde ein bunter Mix von Musik geboten. Nicht mit Festival in D zu vergleichen, alles ein wenig persönlicher und familiärer.
Wo jeder mal zum singen kommt, außer den Programmkünstlern.
Auf dem Caravan Platz gab‘s nette Nachbarn, gute Unterhaltung und Facebook Kontakte.
Einen ex Farmer hab ich getroffen, hat seine Farm verkauft und der jetzt mit seiner Frau auf reisen, als Hobby sammelt er alles am Motorsägen von Stiehl, incl. Der Reklame dazu. Hat mir Bilder gezeigt, er hat wohl alles was Stihl je produziert hat.
Weiter geht’s über die nächsten 300km Gravel Road, erster Stop und Übernachtung ist der Mutawintji NP eine historische Kulturstätte die zum Teil abgesperrt ist und nur mit Führer der Aborigines betreten werden kann. Ich hab eine Mehrstündige Wanderung in den Homestead Gorge gemacht, beeindruckend.
Also es hat schon was, das Outback von NSW, an besonderen Menschen, Tieren und natürlich die einzigartige Landschaft.
Am nächsten Morgen geht’s weiter nach Broken Hill, erst einmal einkaufen, tanken und Truck waschen.
Danach ins Restaurant und verspätetes Mittagessen bevor ich den Caravan Park aufgesucht habe.
In Broken Hill standen dann der Living Desert Reserve und Sculpture Symposium auf dem Programm. Tolle Sculpturen und ein wunderbaren Rundumblick waren der Lohn.
Am frühen Nachmittag gings nach Silverton, ein Ort aus den Anfängen der Silbergewinnung. Heute bekannt durch Filmproduktionen wie Mad Max2 und dem markanten Silverton Hotel.
Das war die letzte Station in NSW am anderen Morgen ging‘s Richtung SA, wo ich hinter der Grenze, an ner Quarantäne Station, auf das mitführen von Früchte und Gemüse überprüft wurde, ist verboten wegen der Fruchtfliege, ging’s ins Clare- und Barossa Vally .
Hier stand „wine tasting“ auf dem Programm, wunderbarer Wein wird da in herrlicher Umgebung produziert. Hab natürlich ein wenig für die weitere Reise gebunkert. 😉
Nun sitz ich bei Sonnenschein, hinter Adelaide, in Port Parham am Strand und blogge ein wenig.
Adelaide hab ich ausgelassen, die Ruhe auf dem Land ist angenehmer, wenn auch die Fliegen schon arg nervig sind und die Emus und Kängurus meinen die Straße gehört ihnen😉 Bis jetzt konnt ich immer noch ausweichen oder Bremsen, bis auf ne Schlange, die war nich schnell genug, oder ich zu langsam😟
So das war’s für heute als nächstes geht’s Richtung Flinders Ranges.

Redakteur

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